Anwendungen auf dem Rechner entfernen

Vorinstallierte Anwendungen auf einem fabrikneuen Notebook können die Rechengeschwindigkeit und Übersichtlichkeit negativ beeinflussen. Doch was kann man dagegen tun?

Auf neu gekauften Notebooks findet man neben der Betriebssystem Software (wir gehen hier von Microsoft Windows aus) häufig Programme für die Bereiche Security, Backup, Antivirus und Games. Es handelt sich dabei oft um Partner Software, die der Notebook-Hersteller auf dem Gerät vorinstalliert. Häufig sind es Testversionen, welche durch den Kauf einer Lizenz erst zur Vollversion werden.

Da man als Nutzer aber nicht immer sämtliche vorinstallierte Software für seine eigenen Ansprüche benötigt, ist es wichtig zu wissen, wie man diese entfernen kann – das Entfernen führt bei der späteren Computer Nutzung zu mehr Übersichtlichkeit und entlastet den Arbeitsspeicher des Rechners beim Systemstart. Dies wiederum führt zu einer schnelleren System Leistung.

1. Überflüssige Programme deinstallieren:

Zunächst sollte man sich anschauen, welche Programme überhaupt auf dem Rechner installiert wurden. Dies kann man einfach den Windows Systemsteuerungen herausfinden, indem man das Fenster „Programme deinstallieren oder ändern“ klickt. Games oder Virenprogramme die mach nicht benötigt, können von hier aus deinstalliert werden. Alternativ kann man sich auch kostenlose Programme zur Durchführung dieser Löschoperationen aus dem Internet herunterladen. In jedem Fall sollte man darauf achten, dass keine wichtigen Programme gelöscht werden. Löscht man beispielsweise den Treiber der eingebauten Webcam, wird man später Probleme bei der Nutzung der selbigen bekommen. Mit dem Löschen von Überflüssigen Programmen ist der Schritt zum schnelleren System getan.

2. Shortcuts auf dem Desktop entfernen:

Überflüssige Shortcuts auf dem Desktop können ebenfalls entfernt werden. Dies ist besonders zu empfehlen, wenn der Desktop im Auslieferungszustand bereits so überfüllt ist, dass der Nutzer Probleme mit der Übersichtlichkeit der Oberfläche bekommt.

3. Windows Registry säubern:

Die Windows Registry ist die zentrale hierarchische Konfigurationsdatenbank des Betriebssystems Microsoft Windows.  Das eben dargestellte Löschen von Anwendungen führt in der Registry nicht automatisch zur Löschung der entsprechenden Einträge, die Systemleistung ist also noch immer nicht vollständig optimiert. Deswegen sollten zu guter letzt  diese Einträge mit einem entsprechenden Programm (kann kostenlos im Internet heruntergeladen werden) aktualisiert werden.

Die wichtigsten Schritte zur Erreichung einer schnelleren Systemleistung sind damit getan. Doch auch hierüber hinaus gibt es einfache Möglichkeiten, die Rechenleistung zu beschleunigen, zum Beispiel durch das reduzieren von Grafikeffekten um den Arbeitsspeicher zu entlasten.

Der nächste Beitrag wird sich um das Thema „Virtualisierung“ drehen und Einsteigern einen Überblick über diese Technik vermitteln.

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