Virtualisierung für Einsteiger

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema Virtualisierung, die Ausführungen sind für Einsteiger verständlich.

Wie funktioniert ein Computer? Hardware plus Software

Sehen wir uns zunächst einen üblichen Computer an: er besteht aus zahlreichen physikalischen Bauteilen – Hauptplatine, Module, Festplatten etc. Mit diesen Bauteilen arbeitet nun Ihre Software: sie gibt Anweisungen, welche Aufgaben die Bauteile durchführen sollen, gerade so wie die Noten eines Musikstücks definieren, was auf einem Instrument gespielt wird.

Was ist eine virtuelle Maschine? Simulations-Software für Computerhardware

Stellen Sie sich nun vor, Sie könnten alles, was innerhalb der Hardware Ihres Computers geschieht, mit einer Software simulieren: genau dies leistet eine sogenannte Virtuelle Maschine. Sie ist eine Software, die Sie wie jedes Programm von Ihrem Betriebssystem aus starten können und die innerhalb eines Fensters genau das darstellt, was Sie beim Starten eines fabrikneuen Computers sehen würden. Um voll einsatzbereit zu werden, muss nun auf dieser „virtuellen Hardware“ noch ein Betriebssystem installiert werden.

Was bedeutet Virtualisierung? Übertragung von Daten in virtuelle Umgebungen

Hier kommt Paragon Software ins Spiel: beispielsweise mit Virtualization Manager 2010 können Sie das Betriebssystem, das auf Ihrem physikalischen Computer installiert ist, in Ihre virtuelle Maschine übertragen (also „virtualisieren“) und von dieser aus starten. Nun verfügen Sie über einen virtuellen Klon Ihres Betriebssystems, der auf Ihrer virtuellen Hardware läuft und in einem Fenster auf Ihrem physischen Computer gestartet werden kann.

Wofür braucht man Virtualisierung? Es gibt mehrere Szenarien

Nutzen Sie Ihren alten PC in einer virtuellen Umgebung:

Mit Paragons Technologie können Sie einen virtuellen Klon Ihres gesamten Systems erstellen, bevor Sie auf einen neuen Computer migrieren. Nutzen Sie die Vorteile eines top-modernen Computers UND verwenden Sie weiterhin die gewohnten Anwendungen Ihres alten Computers.

Testen Sie neue Software ohne Risiko

Neue Software kann schädlich für Ihren Computer sein. Um negative Folgen auszuschließen, können Sie mit Virtualization Manager einen virtuellen Klon Ihres Systems erstellen und diesen in einem Fenster unter Ihrer normalen Windows-Installation laufen lassen. Testen Sie nun die neue Software und entscheiden Sie, ob sie Ihren Vorstellungen entsprechend arbeitet.

Nutzen Sie die Virtualisierung als Backup-Methode

Erstellen Sie einen virtuellen Klon Ihres physischen Laufwerks und speichern Sie diesen auf einem Netzlaufwerk. Im Fall eines Hardware-Ausfalls können Sie nun auf jedem Computer (mit Zugriff auf das Netzlaufwerk) sofort wieder Ihre gewohnten Anwendungen in einer virtuellen Umgebung weiter nutzen.

Multitasking – einmal anders!

Verwenden Sie mehrere Betriebssysteme gleichzeitig! Bisher mussten verschiedene Betriebssysteme (z.B. Windows XP, Vista, 7) auf verschiedenen Partitionen installiert werden. Sie konnten sie parallel benutzen, mussten aber neu booten, um zwischen den Systemen zu wechseln. Virtualisierte Systeme können sie in mehreren Fenstern nebeneinander laufen lassen. So nutzen Sie das beste aus allen Systemen – gleichzeitig!

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