Virtual Insanity (3): Veraltete Umgebungen als virtuelle Maschine reaktivieren

Ihr kennt das aus eigener Erfahrung: Die Entwicklungen im Bereich Computer-Hardware machen schwindlig. Gestern einen Spitzencomputer gekauft, keine zwei Jahre später ist er bereits veraltet. Im Zweijahresrhythmus einen neuen PC kaufen, das können sich längst nicht alle leisten. Um Schritt zu halten, werden stattdessen Upgrades durchgeführt oder brandneue Systeme angeschafft. Doch wenn euer System gut konfiguriert und alle notwendigen Anwendungen aufgespielt und eingerichtet sind, müsst ihr euch auf eine langwierige, fehleranfällige Neuinstallation auf der frischen Hardware einstellen. Eine direkte Übertragung vom alten auf den neuen PC funktioniert wegen der Unterschiede zwischen alter und neuer Hardware nicht. Ergebnis: „Inaccessible Boot-Device“.

Ihr könnt allerdings die alte Konfiguration behalten und gleichzeitig die Vorteile des neuen Computers und seines aktuellen Betriebssystems nutzen. Dazu müsst ihr einfach die alte Umgebung innerhalb einer virtuellen Maschine konservieren. Dann habt ihr es allerdings wieder (wie in Virtual Insanity, Teil 1) mit einer Migration zu tun, die manuell oder per Assistent durchgeführt werden muss. Oder ihr erstellt mit Paragon Virtualization Manager (PVM) aus den Backup-Archiven des alten Systems eine virtuelle Maschine (VM).

So funktioniert’s: Mit dem Assistenten zur P2V-Anpassung könnt ihr alte Umgebungen mit Windows-Betriebssystem (ab Windows 2000) auf einer virtuellen Maschine wiederbeleben. Alte Archive können in einer VM wiederhergestellt werden; anschließend wird eine Betriebssystemanpassung durchgeführt.

Wenn ihr euer System mit einem Paragon-Programm gesichert habt, könnt ihr einfach ein PBF-Archiv in ein virtuelles Laufwerk mit dem gewünschten Format konvertieren. Mit dem Assistenten zur P2V-Wiederherstellung erstellt PVM ein virtuelles Laufwerk mit all euren Anwendungen und Daten.

Mehr zum Paragon Virtualization Manager

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