Virtual Insanity (4): Daten zwischen virtuellen Maschinen übertragen

Es wird Zeit für den vierten Teil von ‘Virtual Insanity‘. Zur Erinnerung: In der Artikelreihe erkläre ich euch, wie ihr mit dem Paragon Virtualization Manager die am häufigsten auftretenden Schwierigkeiten bei der Systemmigration in eine virtuelle Umgebung meistert – oder von vornherein vermeidet.

Es kann sehr arbeitsintensiv sein, große Datenmengen zwischen unterschiedlichen virtuellen Umgebungen zu bewegen. Ihr benötigt dafür zum Beispiel ein Medium, um die VMs zu verbinden – und das könnte langsam und unzuverlässig arbeiten und dabei noch umständlich in der Handhabung sein. Außerdem wollt ihr bestimmt nicht ein spezielles Tool installieren, nur um ein einmal Daten von einer externen VM auf eure VM zu übertragen.

Mit dem Paragon Virtualization Manager trefft ihr allerdings eine gute Wahl, wenn ihr große Datenmengen zwischen VMs oder zwischen VM und physischem Computer transferieren möchtet. Mit dem Tool ConnectVD könnt ihr so viele virtuelle Festplatten einbinden, wie ihr wollt – und danach mit den Daten tun, was ihr wollt.

Eine andere Möglichkeit: eine Verbindung zu Snapshots herstellen. Denn auf diese Weise könnt ihr Daten aus einem (alten) Snapshot schnell auf die aktuelle VM kopieren. Ihr möchtet etwas revidieren oder habt versehentlich Daten gelöscht? Kein Problem. Holt euch die Originaldaten einfach aus dem Snapshot oder einem Backup-Image.

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Virtual Insanity (3): Veraltete Umgebungen als virtuelle Maschine reaktivieren

Ihr kennt das aus eigener Erfahrung: Die Entwicklungen im Bereich Computer-Hardware machen schwindlig. Gestern einen Spitzencomputer gekauft, keine zwei Jahre später ist er bereits veraltet. Im Zweijahresrhythmus einen neuen PC kaufen, das können sich längst nicht alle leisten. Um Schritt zu halten, werden stattdessen Upgrades durchgeführt oder brandneue Systeme angeschafft. Doch wenn euer System gut konfiguriert und alle notwendigen Anwendungen aufgespielt und eingerichtet sind, müsst ihr euch auf eine langwierige, fehleranfällige Neuinstallation auf der frischen Hardware einstellen. Eine direkte Übertragung vom alten auf den neuen PC funktioniert wegen der Unterschiede zwischen alter und neuer Hardware nicht. Ergebnis: „Inaccessible Boot-Device“.

Ihr könnt allerdings die alte Konfiguration behalten und gleichzeitig die Vorteile des neuen Computers und seines aktuellen Betriebssystems nutzen. Dazu müsst ihr einfach die alte Umgebung innerhalb einer virtuellen Maschine konservieren. Dann habt ihr es allerdings wieder (wie in Virtual Insanity, Teil 1) mit einer Migration zu tun, die manuell oder per Assistent durchgeführt werden muss. Oder ihr erstellt mit Paragon Virtualization Manager (PVM) aus den Backup-Archiven des alten Systems eine virtuelle Maschine (VM).

So funktioniert’s: Mit dem Assistenten zur P2V-Anpassung könnt ihr alte Umgebungen mit Windows-Betriebssystem (ab Windows 2000) auf einer virtuellen Maschine wiederbeleben. Alte Archive können in einer VM wiederhergestellt werden; anschließend wird eine Betriebssystemanpassung durchgeführt.

Wenn ihr euer System mit einem Paragon-Programm gesichert habt, könnt ihr einfach ein PBF-Archiv in ein virtuelles Laufwerk mit dem gewünschten Format konvertieren. Mit dem Assistenten zur P2V-Wiederherstellung erstellt PVM ein virtuelles Laufwerk mit all euren Anwendungen und Daten.

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Alignment Tool gibt’s jetzt für Nutzung auf ESX-Servern

Mit unserem Paragon Alignment Tool waren wir im ausgehenden Jahr sehr erfolgreich. Nun bringen wir die Alignment-Technologie in weiterentwickelter Version auf den Markt. Anders als sein Vorgänger ermöglicht das Paragon Alignment Tool (PAT) 3.0 für ESX das Ausrichten von virtuellen Datenträgern, ohne dass der Anwender die Software auf jedem Gastsystem einrichten muss. Die neue Version wurde für IT-Administratoren von Windows- (ab Windows 2000) oder Linux-Gastsystemen konzipiert, die auf VMware ESX-Servern laufen. Außerdem optimiert PAT für ESX die Leistung von Festplatten-Subsystemen, die als Gastsysteme auf einem MS Hyper-V-Server installiert sind.

Das Paragon Alignment Tool 3.0 für ESX ist ab sofort bei der Paragon Software Group erhältlich. Der Hersteller bietet je nach Kundenanforderung entsprechende Volumenlizenzen an.

Weitere Informationen zum Paragon Alignment Tool 3.0 für ESX

Virtual Insanity? Nicht mit Paragon!

Ein System in eine virtuelle Umgebung migrieren ist kein Kinderspiel. Überall lauern die großen und kleinen Tücken, der ein oder andere von euch kennt sie vielleicht schon. Eine Virtualisierung ist ein komplexes Unterfangen – einen Fehler gemacht, und schon kann das ganze System ausfallen. Außerdem unterscheidet sich die Arbeit mit einem virtuellen stark von der mit einem klassischen, also physischen System. Damit ihr nicht dem virtuellen Wahnsinn verfallt, zeige ich euch in den kommenden Wochen, wie ihr die fünf größten Schwierigkeiten im Zusammenhang mit einer Migration sicher umschiffen könnt.

Für jedes einzelne Problem gibt es auf dem Markt eine separate Lösung. Ausschließlich der Paragon Virtualization Manager meistert alle fünf.


Heute: Eine (falsche) virtuelle Umgebung ändern

Was tun, wenn ihr euch zu einem Wechsel der Virtualisierungssoftware entschließt, weil ihr beispielsweise von Microsoft Virtual PC enttäuscht seid und euch stattdessen für VMware Workstation entscheidet? Oder wie geht ihr vor, wenn ihr euch ein Windows-7-Betriebssystem angeschafft habt und nun alle Daten von euren anderen virtuellen Maschinen (VM) übertragen möchtet? Darauf gibt es verschiedene Antworten:

Am naheliegendsten: Betriebssystem und Programme von Grund auf neu installieren, dann alle wichtigen Daten kopieren. Nachteil: ihr müsst viele Däumchen drehen, bis ihr ein Ergebnis seht. Vorteil: keine zusätzlichen Programme erforderlich. Allerdings funktioniert dieser Weg nur, wenn ihr noch über eure Original-Software verfügt.

Zweite Option: das virtualisierte System in einem Image speichern und auf einer anderen VM wiederherstellen. So gelingt das Aufspielen des Systems mitsamt allen Anwendungen und Daten wesentlich schneller. Ihr benötigt dafür aber ein Sicherungsprogramm, außerdem müsst ihr das wiederhergestellte System an die neue VM-Umgebung anpassen, denn unterschiedliche VS emuliert unterschiedliche Hardware. Ein heikler Punkt bei Windows-Betriebssystemen, die empfindlich auf Hardware-Änderungen reagieren.

Die bessere Lösung: Daten können sowohl von der Quell- als auch von der Ziel-VS gelesen und Systeme automatisch an die neue Hardware-Umgebung der VM angepasst werden. Diese Funktionen hält der Paragon Virtualization Manager bereit. Und so löst ihr euer Problem:

• Ziel-VM auf einer leeren virtuellen Festplatte erstellen;

• die Ordner der virtuellen Quell- und Zielfestplatten mit PVM verbinden (mit der Paragon-Technologie ConnectVD); PVM unterstützt die Formate von VMware Workstation, Microsoft Virtual PC und Sun VirtualBox;

• alle Partitionen der ursprünglichen virtuellen Festplatte kopieren und auf die Zielfestplatte übertragen, so dass ein exakter Klon eurer Umgebung auf die neue VM gelangt;

• mit dem Assistenten für die P2P-Anpassung alle benötigten Treiber einbinden, damit das System in der neuen Hardware-Umgebung startet.

Ihr habt jetzt eine neue VM mit allen Daten und Anwendungen. Dauer der Prozedur: meist nicht länger als eine knappe Stunde.

Mehr Informationen zum
Paragon Virtualization Manager.

Acer verwendet Paragon NTFS für Android

Das Computerunternehmen Acer wird in Sachen NTFS von der Paragon Software Group unterstützt, heißt es in einem Kurzartikel auf www.gfm-nachrichten.de. Das Problem: Android-Tablets unterstützen nicht automatisch den NTFS-Standard, so dass externe Festplatten nicht im NTFS-Format verwendet werden können. Die Lösung: Acer verwendet für seine kommenden Tablets den Treiber ‘Paragon NTFS für Android‘ – und umgeht damit umständliche Umformatierungen ins FAT-Format.